Brot-Frikos

24.06.2014
Aus einem Weißbrotrest vom Wochenende sollten eigentlich knusprige Croutons für einen Salat entstehen, doch dann stolperte ich bei Steph über das Rezept für Brotfrikadellen. Ich habe es etwas angepaßt auf meinen Vorratsschrank, und was heraus kam, war wirklich eine Überraschung - Fleisch vermißt man nicht wirklich. Und da man bei uns am Niederrhein nicht Frikadellen sagt, heißen sie bei mir Brot-Frikos ;o)


Zutaten 
  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml Milch
  • 500 g altes Brot, bevorzugt Weißbrot oder Fladenbrot, in Würfeln von ca. 2 cm Kantenlänge
  • 2 Eier, Gr. M
  • 4 EL gehackte Kräuter nach Wahl, ich hatte TK 8 Kräuter
  • 1/2 - 1 TL Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin auf mittlerer Hitze anschwitzen. Milch zugeben und leicht erwärmen. Brot damit in einer Schüssel übergießen und einweichen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Je nach Brotsorte wird unterschiedlich viel Milch benötigt, es sollte matschig, aber nicht flüssig werden. Falls das passiert ist, Brot ausdrücken und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Falls es zu trocken ist, noch etwas Milch zufügen. Eier, Kräuter und Chili unterrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wenn die Masse zu feucht ist, noch etwas Paniermehl zufügen. Sie sollte sich ähnlich wie eine Hackfleischmasse anfühlen.

Mit nassen Händen kleine Frikos formen, ich benutze zum Portionieren meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Die Frikos etwas flachdrücken und in Butterschmalz auf mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Dazu schmeckt herrlich ein grüner Salat mit einem kräftigem Dressing.

Beim Würzen seid ruhig mutig und benutzt, was Euch gefällt.

Bratkartoffelsalat mit Bohnen und Bacon

23.06.2014
In meiner Firma werden jedes Jahr um diese Zeit neue Matjes bestellt, die dann direkt aus Rotterdam zu uns kommen. Wir lieben diese zarten Dinger, die im Mund fast schmelzen. Normalerweise lege ich Matjes gern als Matjesstipp in Sahne-Schmandsauce ein, aber das würde die zarten Hollandse Nieuwe erschlagen. Deswegen gibt es heute einen lauwarmen Bratkartoffelsalat dazu. Jeder andere Fisch würde auch sehr gut passen.

Bratkartoffelsalat mit Bohnen und Bacon

Zutaten 
  • 600 kg festkochende Kartoffeln, geschält gewogen, in 3 mm dicken Scheiben 
  • 3 EL Butterschmalz oder Rapsöl
  • 200 grüne Bohnen, geputzt gewogen, halbiert
  • 2 große Gewürzgurken, geviertelt und in 3 mm dicken Scheiben
  • 100 g Baconstreifen oder Würfel
Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer darin unter gelegentlichem Wenden goldbraun braten, dabei etwas salzen.
Bohnen in Salzwasser bißfest garen, abgießen, kalt abschrecken, abtropfen und für ein paar Minuten mitbraten. Bacon in einer kleinen Pfanne knusprig braten und mit den Kartoffeln, Bohnen und Gurken in eine Schüssel geben. Das ausgetretene Fett in der Pfanne belassen.

Zutaten für das Dressing
  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln 
  • 200 g Wasser
  • 4 EL Gurkenwasser
  • 4 EL Weißweinessig oder weißer Balsamico
  • 2 EL körniger Senf 
  • 1 TL Gemüsebrühpulver 
  • 1/2 TL Zucker
Zwiebelwürfel im Baconfett anschwitzen. Die restlichen Zutaten zugeben und das Dressing in der Pfanne 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer herzhaft süß-sauer abschmecken und in die Schüssel über die Kartoffeln, Bohnen und Gurken geben. Vorsichtig unterheben und 20-30 Minuten ziehen lassen.

Selbermacher | Sauerteig

22.06.2014
Gestatten: Kalle Sauer, mein erster selbstgezüchteter Roggen-Sauerteig. Angesteckt durch den ersten gelungenen Brotbackversuch mit flüssigem Natursauerteig aus dem Supermarkt habe ich das Experiment gewagt und einen Sauerteig angesetzt. Schon spannend, was da so in wenigen Tagen passiert...


Zutaten
  • 100 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 160 g Wasser
  • eine dichtschließende Schüssel mit Deckel
Wasser und Mehl werden gründlich in der Schüssel miteinander verrührt, es entsteht ein geschmeidiger Teig ähnlich wie zum Waffelbacken. Die Schüssel zudeckeln und bei Zimmertemperatur stehenlassen. Ungefähr alle 8 Stunden einmal kräftig umrühren.


Nach zwei bis vier Tagen entwickelt der Sauerteig erste Aktivität, das hängt von der Temperatur ab. Bei mir ging es nach zwei Tagen schon richtig los. Es bilden sich die ersten Bläschen und der Teig wird merklich flüssiger beim Umrühren.


Nun wird es Zeit, den Sauerteig regelmäßig zu füttern. Dazu einmal täglich 100 g Roggenmehl und gerade soviel Wasser untermischen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zusätzlich habe ich ihn auch noch einmal pro Tag umgerührt, um Sauerstoff zuzuführen. Da ich mich mit dem Backtag etwas vertan habe, bin ich am vierten Tag von 100 g auf 50 g Mehl täglich problemlos umgestiegen. 


Man züchtet den Sauerteig solange, bis man genügend für das erste Brot hat und zusätzlich 4 EL als Anstellgut für die Weiterzüchtung.
Entweder man füttert dann gleich weiter oder man gibt den Rest in eine Schraubglas in den Kühlschrank und füttert bei Bedarf weiter. Allerdings sollte man ihn nicht länger als 3 Wochen kühlstellen. Sauerteig kann man auch mit jeder anderen Mehlsorte, z.B. Weizenmehl Typ 550 oder 1050 ansetzen.
Für das erste Brot sollte man zusätzlich noch Hefe zugeben. Je älter der Sauerteig wird, desto reifer und backfreudiger wird er. Ob meine Methode so ganz richtig ist, weiß ich nicht. Aber es hat funktioniert und ich bin durch das erste Brot, das ich mit diesem Sauerteig gebacken habe, so richtig angefixt und freue mich schon auf viele Sauerteigbrote in der nächsten Zeit.


Paderborner Landbrot

21.06.2014
Der Gourmet ist Ausrichter des BBD#69 und er wünscht sich regionale Brote. Da ich gerade einen  Roggensauerteig selbst gezüchtet habe, wollte ich auch das erste Brot daraus passend zu diesem Event backen. Meine Wahl fiel auf das auch überregional bekannte Paderborner Landbrot von Ketex und ich muß sagen: dieses Brot ist wirklich sowas von lecker, genau mein Geschmack - leicht säuerlich und schön saftig!


Zutaten
  • 500 g Roggen-Sauerteig, Type 1150
  • 245 g Roggenmehl Type 1150
  • 120 g Weizenmehl Type 1050
  • 255 g Wasser
  • 12 g Salz 
  • 10 g Hefe (optional, falls der Sauerteig noch jung ist)
Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 Minuten kneten lassen. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Dann nochmals für 2 Minuten kneten.
Eine große Kastenform (ich benutze meine Pain de mie, 30 x 10 x 10 cm) gründlich ausbuttern und den Teig hineingeben. Mit nassen Fingern verteilen und glattstreichen. Form in eine große Tüte z.B. unbenutzte Mülltüte geben, diese aufpusten und mit einem Gefrierclip verschließen. Teig an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. Danach nochmal mit den Fingern befeuchten und mit einer Stipprolle oder einem in Wasser getauchten Schaschlikspieß ca. 3 cm tief einstechen

Den Backofen auf 250°C U/O vorheizen und auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser stellen. Form auf einem Rost auf mittlerer Schiene einschieben und 15 Minuten backen. Dann die Backofentür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen, wieder schließen und die Temperatur auf 180°C reduzieren. 45 Minuten backen, Brot aus der Form holen und noch 5 Minuten frei backen. Evtl. die Form mit Alufolie abdecken, wenn das Brot zu dunkel wird, bei mir war das nach 35 Minuten der Fall.


Danach vollständig auf einem Rost auskühlen lassen und genießen! Mit diesem Brot nehme ich teil an Zorras BBD, mehr Informationen dazu gibt es beim Click auf den Banner:

http://www.kochtopf.me/stories/bbd-breadbakingday/

Guten Appetit wünscht Euch Tanni

PS: Wie ich den Sauerteig angezüchtet habe, erzähle ich Euch morgen ;o)

Speculoos-Oatmeal-Cookies

20.06.2014
Das Cookiemonster hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal muß es wohl aus den Niederlanden kommen, denn in den runden Seelenstreichlern ist Speculoos verarbeitet, das ich mir immer aus Venlo mitbringe. Speculoos ist eine Spekulatiuscreme, die nicht nur zur Weihnachtszeit schmeckt. Ich esse sie gern auf's Butterbrot oder Brötchen, aber in den Cookies macht sie sich auch mehr als gut. Das Rezept habe ich auf Normas wundervoller Seite EveryDay's Kitchen entdeckt, die Ihr unbedingt mal besuchen müßt. 


Zutaten für 20 Stück
  • 140 g zarte Haferflocken
  • 65 g Mehl, Typ 405
  • 1/2 TL Natron
  • 2 Prisen Salz
  • 110 g weiche Butter
  • 70 g weißer Zucker
  • 70 g Rohrzucker
  • 130 g Speculoos cremig
  • 1 Ei, Gr. M
  • Mark einer halben Vanilleschote
Haferflocken, Mehl, Natron und Salz mischen. In einer weiteren Schüssel Butter, beide Zuckersorten und den Speculoos Brotaufstrich cremig rühren. Ei und Vanillemark zugeben und gut verrühren. Haferflocken-Mischung zur Butter-Zucker-Masse geben und  gerade so lange verrühren, bis sich ein gleichmäßiger Teig bildet. Diesen zugedeckelt eine Stunde im Kühlschrank parken.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Walnußgroße Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen; ich benutze dafür meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Blech auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen, dann die Cookies mit einem Löffelrücken etwas plattdrücken und weitere 8 Minuten backen. Backpapier auf ein Rost ziehen und Cookies abkühlen lassen. Auf einem weiteren Bogen Backpapier wieder walnußgroße Kugeln abbacken.
Wenn die Cookies vollständig ausgekühlt sind, den ersten gleich mit einem kühlen Glas Milch genießen; die restlichen luftdicht verschlossen aufbewahren.


Guten Appetit wünscht Euch Tanni

Holunderblütensenf

19.06.2014
Von meiner Lieblingskollegin bekam ich vor einem Monat ein Gläschen selbstgemachten Holunderblütensenf geschenkt, der gerade frisch zubereitet sehr scharf war. Ich habe ihn im Kühlschrank reifen lassen und jetzt ist er genau richtig und schmeckt himmlisch zu Käse, in einem Salatdressing und natürlich auch zu einer Grillwurst, wenn das Wetter wieder besser wird. Die Menge ergibt ca. 300 ml.


Zutaten
  • 100 g gelbe Senfsaat
  • 50 ml Weißweinessig
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Kurkuma
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 175 ml Holunderblütensirup
Senfkörner in einem Blitzhacker oder im TM ca. 2 Minuten fein mahlen. Mit Essig, Salz, Kurkuma, Honig und Holunderblütensirup gründlich vermischen; es entsteht eine ziemlich füssige Masse, die noch anzieht. In sterilisierte Twist-Off-Gläschen abfüllen und vier Wochen durchziehen lassen Dann zügig verbrauchen, die Haltbarkeit beträgt ca. 3 Monate.

Frischkäsecreme mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen

16.06.2014
Zum Abendbrot gerade jetzt im Sommer gibt es oft Gemüsesticks mit einem leckeren Dip. Das heutige Rezept ist sehr italienisch angehaucht und schmeckt auch als Brotaufstrich sehr gut, zum Beispiel mit meinem Bönninghardter Knusperbrot, das Ihr auf dem Foto sehen könnt.


Zutaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 120 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft gewogen
  • 300 g Frischkäse
  • 150 g Naturjoghurt
  • 40 g TK-Basilikum oder 1/2 Topf frisches Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • ein Spritzer Zitronensaft
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne etwas anrösten und abkühlen lassen. Tomaten, Frischkäse, Joghurt und Basilium in einer Küchenmaschine zerkleinern und gut mischen lassen. Eventuell funktioniert es auch mit einem Pürrierstab, ich habe es im TM zubereitet. Pinienkerne zugeben und ebenfalls kurz nach gewünschter Konsistenz zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


  Guten Appetit wünscht Euch Tanni

Joghurtbombe

12.06.2014
Dieses Rezept ist schon länger auf meinem Blog, aber ich muß es nochmal nach oben schubsen, da es gerade jetzt zur beginnenden Obstsaison ein superleckeres Dessert ist, das auch noch ruckzuck zubereitet ist. Allerdings muß man es schon am Vortag ansetzen, damit die Molke abtropfen kann.


Zutaten
  • 500 g Natur-Joghurt 3,5%
  • 120 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Mark einer Vanillestange
  • 400 ml Schlagsahne
  • Obst nach Wahl
Joghurt, Zucker, Vanillemark und Vanillezucker in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Ein Sieb - sehr schön macht sich ein Spitzsieb - mit einem Geschirr-oder Mulltuch auslegen und auf eine größere Schüssel zum Ablaufen stellen. Die Masse in das Sieb füllen, mit etwas Folie abdecken, das Tuch darüber locker einschlagen und über Nacht im Kühlschrank parken. Am nächsten Tag dann die Masse auf eine Platte stürzen und mit Früchten, Fruchtpüree, Roter Grütze oder was auch immer Euch einfällt dekorieren.

Ich empfehle Bio-Schlagsahne, da alle anderen mittlerweile mit Carrageen versetzt sind.

Mahlzeit wünscht Euch Tanni

Ruck-Zuck-Frühstücksbrötchen mit knuspriger Polentakruste

11.06.2014
Wenn der Bäcker mal nicht geöffnet hat und kein Vorrat an Brot oder Brötchen im Haus ist, sind diese Brötchen genau das Richtige. Der Teig ist schnell zusammengeknetet und muß dank Backpulver nicht gehen.


Zutaten
  • 350 g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 Pck. Backpulver 
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Milch
Die trockenen Zutaten mischen, Milch hinzugeben und mit den Knethaken des Handmixers oder einer Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. In neun Teile teilen und diese rundwirken.
  • etwas Milch zum Bestreichen
  • 2 EL Polenta 
Teiglinge mit Milch bestreichen und die Oberseite in die Polenta tauchen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck legen und evtl. noch stempeln. Ich nehme dazu immer meinen Apfelteiler. Backofen auf 220°C U/O vorheizen und die Brötchen auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.


Man kann die Brötchen statt in Polenta auch in Körner und Saaten tauchen.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Erdbeer-Gurkensalat

10.06.2014
Dieser Salat ist eine Neuentdeckung für mich. Zwar haben wir Erdbeeren schon mit Palmherzen oder mit Spargel kombiniert, jedoch noch nie vorher mit Salatgurke. Das Ergebnis überzeugt - was wohl aber auch an meinem hausgemachten Erdbeer-Balsamessig liegt ;o)


Zutaten
  • 1 kleine Salatgurke
  • 300 g Erdbeeren, geputzt
  • 3 EL Walnussöl, ersatzweise Olivenöl
  • 3 EL Erdbeer-Balsamessig oder weißer Balsamico
  • 1 EL Schnittlauchröllchen oder gehacktes Basilikum
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Gurke schälen, der Länge nach vierteln und das Kerngehäuse wegschneiden. In 1/2 cm dicke Stücke schneiden. Erdbeeren je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit Öl und Essig mischen, Schnittlauch oder Basilikum untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Der Salat schmeckt auch prima mit 100 g Feta in kleinen Würfeln vermischt.

Erdbeer-Balsamessig

09.06.2014
Wer kennt und liebt sie nicht, diese Läden mit unendlich vielen Öl-und Essigsorten. Ich gehe darin verloren und auch nie ohne etwas zu kaufen wieder raus, denn ich liebe fruchtige Essigsorten. Und da das Selbermachen so einfach ist, gibt es heute das Rezept für Erdbeer-Balsamessig, den man aber auch mit jeder anderen Fruchtsorte zubereiten kann.


Zutaten
  • 300 ml weißer Balsamico
  • 150 g weißer Zucker
  • 300 g Erdbeeren. geputzt gewogen, pürriert
Die Zutaten in einen großen Topf geben und aufkochen lassen. Dann 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Essig durch ein feines Sieb streichen und in einer Flasche abgefüllt kaltstellen. Er kann am nächsten Tag verwendet werden.

Die Mengenangabe dient als Grundrezept, denn es läßt sich jede Sorte Obst verwenden. Man kann den Balsamessig mit weißem oder dunklem Balsamico zubereiten und auch noch je nach Obstsorte Gewürze mitkochen wie z.B. Vanille, Zimt, Nelken oder Piment - also viele Ideen für viele leckere Sorten.

Dreischicht-Konfitüre ~ Schland-Konfitüre

08.06.2014
Von mir aus kann die WM beginnen, denn seit gestern habe ich die passende Konfitüre dazu auf dem Frühstückstisch. Aus Süßkirschen, Erdbeeren und Mango habe ich eine dreischichtige Konftiüre geköchelt, die unserer Elf hoffentlich Glück bringt!


Zutaten für ca. 8 Gläser á 220 ml
  • 500 g dunkle Süßkirschen, entkernt gewogen
  • 500 g Erdbeeren, geputzt gewogen
  • 500 g Mango, geputzt gewogen
  • 750 g Gelierzucker 2:1
Jede Obstsorte pürrieren und mit 250 g Gelierzucker mischen. Gläser und Deckel sterilisieren. Zuerst die Süßkirschen aufkochen, vier Minuten sprudelnd kochen lassen und dann die Gläser zu einem Drittel füllen. Auf einem Tablett in den Kühlschrank stellen, während die Erdbeeren aufgekocht werden. Die Masse vorsichtig auf die Süßkirschmasse geben, ebenfalls zu einem Drittel. Wieder in den Kühlschrank stellen und dann die Mango aufkochen. Diese vorsichtig auf die Erdbeeren geben und die Gläser zudrehen. Nicht auf den Kopf stellen, sonst vermischt sich alles; das Vakuum bildet sich auch so und die Konfitüre wird ja bestimmt während der WM verzehrt oder verschenkt ;o)


Natürlich könnt Ihr die Konfitüre auch in größere Gläser abfüllen. Bekommt Ihr keine Kirschen, könnt Ihr auch Blaubeeren verwenden.

Bönninghardter Knusperbrot

07.06.2014
Meine Freundin brachte zum letzten Grillabend dieses Knusperbrot mit und trotzdem, daß wir eigentlich alle satt waren, schnabulierten wir es so nebenher, ab und an in Tsatsiki gedippt. Nun habe ich es schon mehrfach nachgebacken und immer die Saaten und Gewürze variiert - es schmeckt herrlich!


Zutaten für das Grundrezept
  • 100 g Speisestärke
  • 4 EL Sesam
  • 2 EL Leinsamen
  • 2 EL Kürbiskerne, etwas gehackt
  • 2 EL Sonnenblumenkerne, etwas gehackt
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 150 ml kochendes Wasser
  • 3 EL Rapsöl
Die trockenen Zutaten mischen, dann Wasser unterrühren. Wenn sich alles gut vermischt hat, noch das Öl unterrühren und 10 Minuten quellen lassen. Masse auf ein Backpapier geben, ein zweites Backpapier auflegen und mit dem Nudelholz ausrollen, das geht am Besten auf der Arbeitplatte. Dann auf ein Blech legen und das obere Blatt Backpapier vorsichtig abziehen. Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und ca. 45 Minuten backen. Danach auf einem Rost auskühlen lassen und in Stücke brechen.


Für die Käsevariante benötigt Ihr noch 100 g Hartkäse, z.B. Old Amsterdam. Dieser wird grob geraspelt und nach 30 Minuten auf das Brot gestreut und noch 15 Minuten weitergebacken.


Die Körner kann man beliebig variieren, lecker ist es z.B. auch mit Hirse. Und auch bei den Gewürzen könnt Ihr mutig sein, probiert mal Chiliflocken, Oregano, feingeschnittene getrocknete Tomaten...


Mahlzeit wünscht Frau Wido

1. Blog-Event | Ich suche Euren liebsten Brotaufstrich

06.06.2014
So, meine lieben Blogleser, es ist Zeit für mein 1. Blog-Event und ich bin schon ganz aufgeregt, ob überhaupt jemand teilnehmen mag?!
Wie Ihr ja wißt, backe seit einigen Monaten sehr gern Brot und mache auch die Aufstriche manchmal selbst. Um mein Repertoire zu erweitern, wünsche ich mir von Euch Euren liebsten Brotaufstrich. Egal ob süß oder sauer, herzhaft oder mild, cremig oder marmeladig, gekocht oder gerührt...alles ist willkommen. Man muß es nur irgendwie auf ein Brot streichen können ;o)


Um teilzunehmen, fülle bitte nachstehendes Formular bis zum 30.06.2014 aus.
Teilnehmen können Personen ab 18 Jahre, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Pro Teilnehmer können maximal zwei Rezepte eingereicht werden, allerdings keine aus dem Archiv. Mit dem Absenden des Formulars erklärst Du Dich einverstanden, daß ich Name, Bild und Link zum Rezept hier in einem Round-Up veröffentliche.

Unter allen Teilnehmern verlose ich ein kulinarisches Überraschungspaket. 
Wenn Du zwei Rezepte einreichst, hüpfst Du auch mit doppelt ins Loströmmelchen. Natürlich würde ich mich freuen, wenn mein kleiner Foodblog durch das Event etwas bekannter wird, daher nimm gern diesen kleinen Banner zum Verlinken mit:

1. Blog-Event im Greenwaycastle - Brotaufstriche

<a href="http://www.greenway36food.blogspot.de/2014/06/1-blog-event-ich-suche-euren-liebsten.html"><img alt="1. Blog-Event im Greenwaycastle - Brotaufstriche" border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-vLaqZ456T24/U5A7EHQLlNI/AAAAAAAAQ5k/g3rLET2N4tQ/s1600/blogevent_banner_klein.jpg" /></a>

Kartoffeln und Blumenkohl aus dem Backofen mit Bagna cauda

05.06.2014
Petra ist eine Bank. Nee, nicht eine zum Draufsitzen. Bei Petra findet man immer ein Rezept, wenn man bestimmte Zutaten verwerten möchte. So auch heute, denn es tummelten sich noch ein kleiner Blumenkohl und neue Kartoffeln aus der Biokiste im Kühlschrank. Kombiniert mit der typisch norditalienischen Sauce aus dem Piemont ist es einfach nur sagenhaft lecker.


Zutaten
  • 500 g kleine, festkochende Kartoffeln, gut gewaschen, ungeschält, halbiert
  • 300 g Blumenkohl in kleinen Röschen
  • 6 Olivenöl
  • Fleur de Sel und Pfeffer
Den Backofen auf 220°C U/O vorheizen.
Kartoffeln mit 3 EL Olivenöl mischen und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufforn legen. Mit dem Salz bestreuen und auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen.
Blumenkohl ebenfalls mit 3 EL Olivenöl, etwas Pfeffer und Salz mischen und nach den 30 Minuten zu den Kartoffeln geben. Es sollte alles nebeneinander Platz haben. Weitere 25 Minuten rösten, dabei hin und wieder mischen und darauf achten, daß die Schnittflächen der Kartoffeln immer nach oben zeigen. In den letzen 10 Minuten mit 2 EL Schnittlauchröllchen oder gehackter Petersilie bestreuen.

Zutaten für die Bagna cauda
  • 2 Zehen chinesischer Knoblauch (oder 4 normale)
  • 6 Sardellenfilets in Öl, abgetropft
  • 6 EL Olivenöl
  • 6 EL Milch
  • einen Spritzer Zitronensaft
Knoblauch pressen und mit einer Prise Salz und den Sardellen auf einem Brett mit einem breiten Messer zu einer Paste verreiben. Öl sanft erhitzen und die Paste zugeben. Auf ganz kleiner Flamme 15 Minuten simmern lassen. Dann die Milch zugeben und weitere 10 Minuten simmern lassen. Zitronensaft zugeben und die Sauce mit einem Pürrierstab aufmixen.


Gemüse auf einer Platte anrichten und mit der Bagna Cauda beträufeln. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Schnittlauchröllchen oder gehackter Petersilie bestreuen und genießen.

weißer Spaghettisalat

04.06.2014
Dieser Salat ist wirklich ein Partyrenner und mal was anderes bei einem Grillfest. Allerdings sollte man ihn nicht zu früh zubereiten, da er sonst ein einziger verklebter Haufen Nudeln ist.


Zutaten
  • 300 g Spaghetti
  • 1-2 Zehen chinesischer Knoblauch (oder 2-4 normale)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 200 g süße Sahne
  • 200 g Fetakäse
  • 200 ml warme Gemüsebrühe

Spaghetti in Salzwasser bißfest garen, Knoblauchzehen pressen. Naturjoghurt und süße Sahne mischen, den Fetakäse hineinbröseln. Die Nudeln abtropfen lassen, nicht abschrecken, und über die Feta-Knoblauch-Sahne-Joghurt-Mischung geben. Gemüsebrühe drübergeben und alles gut vermischen.
Nicht wundern, daß es zu Beginn sehr flüssig ist. Abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen, dabei an und an umrühren.

Kräuterbutter

03.06.2014
Wenn man erst einmal Kräuterbutter selbstgemacht hat, ißt man nie wieder diese völlig unnatürlich überwürzte aus dem Kühlregal. Und weil es so einfach ist, verarbeite ich immer gleich zwei Stück Butter und friere das, was ich nicht sofort benötige, ein - entweder als Stück, Rolle oder in einen Eiswürfelbehälter gestrichen. Das Rezept ist nur eine grobe Richtung, die Butter läßt sich sehr gut variieren.

Kräuterbutter

Zutaten
  • 250 g weiche Butter
  • 1 Päckchen 8-Kräuter-Mischung TK
  • 1-2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Chiliflocken
Butter mit dem Handmixer aufschlagen, bis sie hell wird. Dann die Kräuter, den Knoblauch, Salz und Chiliflocken untermixen und einen Tag zugedeckelt im Kühlschrank durchziehen lassen.

Varianten:
  • statt Salz Fleur de Sel nehmen
  • zusätzlich 1 gestrichenen TL Currypulver oder Paprikapulver untermixen, um die Butter zu färben
  • frische, feingehackte Kräuter verwenden
  • Kräuter weglassen, eine Knoblauchzehe mehr nehmen für eine Knoblauchbutter
  • 1 EL Tomatenmark unterrühren für eine Tomatenbutter
  • für eine Chilibutter noch mehr Chili zufügen

Weißkohl-Apfel-Salat aus dem TM

02.06.2014
Diesen Salat liebt der Lieblingsmann und läßt es sich nicht nehmen, ihn selbst zuzubereiten. Wir mögen ihn gern so grob, natürlich läßt er sich auch feiner zerkleinern. Aber seid vorsichtig, jede Sekunde zählt beim TM, tastet Euch langsam ran, bevor es Püree gibt! ;o)


Zutaten
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 400 g Weißkohl in Stücken
  • 1 Apfel, geschält und geviertelt
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 30 g Zucker
  • 30 g Öl
  • Saft einer halben Zitrone oder 15 g Apfelessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
Die Petersilie ST 7 / 3 Sekunden zerkleinern und runterschaben. Die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und dann ST 4 / 5 Sekunden zerkleinern, dabei den Spachtel zur Hilfe nehmen. Kontrollieren, ob Euch die Konsitenz gefällt. Ist er zu grob, noch 2 Sekunden nachgeben. Eine halbe Stunde ziehen lassen und dann genießen. Nach Belieben kann man noch 3 EL Schmand unterrühren.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Übernacht-Tomatenbrot

01.06.2014
Hefeteige, die über Nacht im Kühlschrank gehen, finde ich klasse. Besonders, wenn man am kommenden Tag noch genug andere Dinge vorzubereiten hat, sind sie problemlos und müssen nur noch abgebacken werden. Dieses Rezept schmeckt durch die Tomaten schön fruchtig und das Brot läßt sich auch nochmal prima aufbacken - wenn denn überhaupt etwas übrig bleibt.

Übernacht-Tomatenbrot

Zutaten
  • 600 + 100 g Weizenmehl, Typ 550
  • 500 ml Wasser
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 1 EL Salz
  • 1 EL getrocknetes Basilikum
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 150 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft gewogen
Hefe in Wasser auflösen. 600 g Mehl mit Salz, Oregano und Basilikum mischen und dann mit dem Wasser-Hefe-Gemisch schnell zu einem Teig verkneten. Ich habe dazu meine Kitchen Aid benutzt. Wer eine solche Küchenmaschine nicht hat, nimmt einen Mixer mit Knethaken.
Die Tomaten kleinschneiden, dann mit den 100 g Mehl mischen, bis sie gut ummantelt sind. Zum restlichen Teig geben und kurz untermischen, der Teig ist sehr feucht und weich. In eine mindestens doppelt so große Schüssel mit Deckel, die mit einem Eßlöffel Mehl ausgestäubt ist, geben. Zudeckeln und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank parken.
Am nächsten Tag den Teig eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Dann die Hälfte auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, nicht mehr kneten. Auch von oben mit reichlich Mehl bestäuben und dann zu einer ca. 30 cm langen Stange drehen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und aus dem restlichen Teig eine zweite Stange formen.

Übernacht-Tomatenbrot

Backofen auf 200°C U/O vorheizen und das Backblech auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen. Brote auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Übernacht-Tomatenbrot

Und so sieht es aufgeschnitten aus:

Übernacht-Tomatenbrot